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Plasser & Theurer

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Hochleistung | Präzision | Zuverlässigkeit

Forschung und Entwicklung

Bild vergrößern Für die Messfahrt und die Aufzeichnung der Messdaten wird der automatische Leitcomputer WINALC benutzt.

Die Plasser & Theurer Forschungs- und Versuchsabteilung stellt eine wichtige Komponente bei der Entwicklung der Bahnbaumaschinen und vor allem der dabei zur Anwendung kommenden Technik dar.

Die gesamte Abteilung verfügt über große Erfahrungen und Know-How alle Bereiche des Gleisbaus und der Gleisinstandhaltung betreffend. Die aus dieser Abteilung resultierenden Neuentwicklungen sind ein wichtiger Bestandteil der zukunftsweisenden technischen Lösungen von Plasser & Theurer.

Ein wesentlicher Bereich, in dem von den Grundlagen über die Entwicklung bis hin zur Serienreife gearbeitet wird, ist die Messtechnik und hier speziell das Vormessen und Aufmessen der Gleislage.

Wirtschaftliche und sichere Maschinenführung

Bild vergrößern Der Lasersender des CAL-Bogenlasers peilt die Empfangskamera auf der Maschine an.

Bild vergrößern Die Laserempfangskamera befindet sich am vorderen Spannwagen der Stopfmaschine.

Seit 1995 wird zur Führung von Stopfmaschinen ein kombinierter Höhen-Richt-Laser für die Gerade eingesetzt. Dieser ermöglicht die gleichzeitige Erfassung der Richtungs- und Höhenlagefehler über einen punktförmigen Laserstrahl, welcher auf einer Laserempfangskamera auftrifft.

Sämtliche Funktionen des Lasers im geraden Gleis stehen mit dem CAL-Bogenlaser auch für Arbeiten im Bogen zur Verfügung. Damit können alle bekannten Gleisgeometrien bearbeitet werden. Er wird vor allem beim Gleisumbau für die ersten Stopfgänge und für Nebenstrecken eingesetzt. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung des Kurvenlasers in Weichen für den Einsatz im abzweigenden Strang und in Bogenweichen.

Eine neue Entwicklung, der CAL-SAT, vereint die Funktionen des Bogenlasers und der maschinengebundenen Festpunktvermessung. Er dient vor allem bei Baumaßnahmen für eine wirtschaftliche Maschinenführung und durch die Verringerung von Personal am Gleis für mehr Sicherheit im Betrieb.

Gleisvormessen mit dem EM-SAT

Bild vergrößern Integration der GPS-gestützten Aufmessung und der maschinengebundenen Festpunktmessung in den EM-SAT

Die Qualität der Gleislage, die mit einer Stopfmaschine erreicht werden kann, ist nur so gut wie die Vorgabe der Korrekturwerte. Daher kommt der möglichst präzisen und langwellig richtigen Ermittlung der Korrekturwerte große Bedeutung zu.

Der EM-SAT bietet ein ingenieurmäßig optimales Vorgehen, da nach der Messung mit dem EM-SAT die genaue Analyse und Planung im Büro des für die Eisenbahn verantwortlichen Planers durchgeführt wird. Im Gegensatz zur Aufmessung mit der Stopfmaschine misst der EM-SAT schneller und kann für mehrere Stopfmaschinen die Vormessleistung erbringen. Er wird außerdem mehrere Wochen vor der eigentlichen Durcharbeitung eingesetzt, damit die Arbeit optimal geplant werden kann (Vorbereitungsarbeiten vor der Stopfung: Vorlagern von Schotter, Berücksichtigung der Gleisabstände für die Richtungskorrekturen, Schienenspannungen, Vorgabe maximaler Hebe- und Richtwerte etc.).

Integration von Messaufgaben

Der Einsatz der GPS-Peilung im EM-SAT lässt die Vermessungsarbeiten weiter automatisieren. Die GPS-Daten liefern in Verbindung mit der Laserlangsehnenmessung hochgenaue Gleiskoordinaten. Das GPS-System wird zur Bestimmung der Gleislage an den Sehnenendpunkten der Laserlangsehne verwendet. Die Vermessung der Gleislage erfolgt weiterhin in bewährter Manier mittels der Laser-Langsehne und Messgenauigkeiten kleiner 1 mm, jedoch ohne regelmäßig einen Abgleich mit den seitlich des Gleises angeordneten Festpunkten durchführen zu müssen.

Die maschinengebundene Festpunktvermessung ermöglicht die berührungslose Aufmessung von Festpunkten sowie die Bestimmung des Spannmaßes.Messpräzision und einfachste Handhabung kennzeichnen das Festpunktmessgerät von Plasser & Theurer. Die Markierungspunkte werden über eine Videokamera vom Fahrstand des EM-SAT aus anvisiert. Die Korrekturwerte werden an den EM-SAT übertragen und in das EDV-System übernommen. Im Vergleich zur manuellen Festpunktvermessung erfolgt das mechanisierte Verfahren wesentlich schneller bei gleichzeitig höherer Genauigkeit und Sicherheit.

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