Zentrum für Maschinenentwicklung
Umfassende Schulung für eine optimale Nutzung der Maschinen
Im Stammwerk in Linz befindet sich das Zentrum der Maschinenentwicklung von Plasser & Theurer. Mit der langjährigen Erfahrung der Konstrukteure und ausführlichen Kundenkontakten werden aus neuen Ideen einsatzorientierte Maschinen.
In der Konstruktionsabteilung werden mittels modernster CAD-Systeme die Maschinen den spezifischen Kundenwünschen angepasst. Der ständige Kontakt zur eisenbahntechnischen Praxis, zu technischen Universitäten, zu Forschungsanstalten und zu Bahnverwaltungen im In- und Ausland ist ein wichtiger Teil dieser Arbeit. Schon seit jeher war es ein Ziel von Plasser & Theurer, rasch auf Kundenanforderungen zu reagieren und in kürzester Zeit vom Projektstadium zur einsatzfähigen, kundengerechten Maschine zu gelangen.
Die langjährige Erfahrung im Bau von Regelfahrzeugen kommt dann zum Tragen, wenn kürzeste Entwicklungszeiten gefordert sind oder z.B. veränderte Vorschriften rasche Änderungen im Maschinenkonzept, bei voller Beibehaltung der Funktionalität, bedingen.
Die fertigen Verbindungen werden z.B. durch Ultraschallüberprüfung oder Magnetpulverprüfung kontrolliert. Die schweißtechnische Qualitätssicherung obliegt der fertigungsunabhängigen Qualitätssicherungsstelle. Die Anforderungen an die Schweißnähte und die Maßhaltigkeit, entsprechen z. B. den hohen Fertigungsnormen der DB-AG.
3D-Konstruktion bei Plasser & Theurer
chon vor der Jahrtausendwende hielt die 3D-Konstruktion Einzug bei Plasser & Theurer Bahnbaumaschinen. Orientierte man sich bisher an der reinen 2D-CAD Umgebung, so verwenden immer mehr Konstrukteure 3D-Modelle zur Auslegung und Optimierung der Bauteile.
Speziell bei Zylinderanlenkungen für Aushubketten und Kollisionsermittlung von komplexesten Baugruppen wie z.B. der Siebanlagen von Reinigungsmaschinen kommt es zu wesentlich präziseren Ergebnissen bei geringerem Zeitaufwand. Bei aufwendigen Biegeteilen, die räumlich in Rahmen oder Kabinen verbaut sind, wird die optimale Bauteilform ermittelt.
Die für Fertigung notwendigen Detailzeichnungen werden von der 3D-Konstruktion abgeleitet und bei etwaigen Änderungen auf Knopfdruck aktualisiert. Gekoppelt mit einer Finite Elemente Berechnung, bietet diese Art der Konstruktion aus dem Zusammenbau ein Optimum an Flexibilität für Entwicklung und Produktion.



